Tekst og øvelser til den 11. april

I skal lave kapitel 5 og 6 i øvebogen, og så er her en rigtig fortælling med få hjælpegloser i slutningen  og lydfil herunder.

 

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Frühstück

Herr Posen steigt aus dem Lift und betritt die Hotelhalle. Ein
Blick zur Rezeption: Dort stehen schon einige Gäste. Schlüsselº
in der Hand, Koffer auf dem Boden, bereit zur Abreise.
Herr Posen kommt näher, sieht auf das Regalº hinter der
Rezeption, wo die Schlüssel hängen und die Nachrichten
stecken.º
Er schaut auf die Uhr, 8 Uhr 35, er hat noch genügend Zeit. Er
nimmt sich eine Zeitung von der Theke und geht in das
Hotelrestaurant. Dort wird das Frühstück serviert. Ein Buffet,
ein sehr gutes Buffet.
Er weiß das, er ist öfter hier, ein- oder zweimal im Monat.
Er kennt auch andere Hotels in dieser Stadt. Alle nicht schlecht,
aber das ,Atrium’ mag er besonders.
Warum? Ist es das noble Design? Nein, das ist normal für ein 4-Sterne-
Hotel. Auch das Publikum ist typisch: Geschäftsleute,º
manchmal ein Filmteam oder Musiker, selten Touristen. Die
Lage ist gut, sehr zentral, aber so liegen viele Hotels hier.
Wahrscheinlichº ist es wirklich das Frühstück. Einfach exzellent!
Er liebt dieses Ritual. Zuerst holt er sich ein Glas Orangensaft
und zwei Croissants und setzt sich an einen Tisch am Fenster.
Der Blick auf die Straße. Draußen die große Kreuzungº, die
Tristesse eines Wintermorgens, der Stress, der Lärm, die Hektik.
Diese rastlose Menschenmenge, durch das Hotelfenster ganz
nah und doch so fern. Und hier drinnen, diese angenehmeº
Wärme und diese herrliche Ruhe. Wie gemütlich!
Herr Posen beißt in sein Croissant. Er weiß, er ist privilegiert.
Die Serviererin kommt mit zwei Kannen in der Hand.
“Guten Morgen! Kaffee?”, fragt sie lächelnd.
“Ja, bitte”, antwortet Herr Posen.
“Mit heißer Milch?”
“Sehr gerne, vielen Dank.”
Er mag auch die Höflichkeit des Personals. Er findet die
Serviererinnen hier besonders freundlich, und diese
Freundlichkeit tut gut. Natürlich ist das ihr Job. Reine Routine.
Trotzdem ist Herr Posen dankbar.º Diese Arbeit ist nicht
einfach. Manche Gäste benehmen sich unmöglich, nur weil sie
Kunden sind und ihre Firma viel bezahlt hat.
Herr Posen genießt das Frühstück. Jetzt noch etwas Salziges, ein
leckeres Brötchen mit Käse, danach frisches Obstº, dazu Joghurt
und etwas Müsli. Noch ein Kaffee, noch ein Orangensaft. Dazu
die Zeitung. Er liest einige Artikel und sieht sich die
Sportresultate an.
Die Serviererin kommt noch einmal, ohne Kannen.
“Entschuldigen Sie”, sagt sie mit ihrem wunderschönen
Lächeln, “Ihre Zimmernummer noch, bitte.”
Herr Posen faltet die Zeitung zusammen.
,,314″, lächelt er zurück, ,,314.”
Er legt die Zeitung auf den Tisch und sieht auf die Uhr. Viel
Zeit hat er nicht mehr. Er leert die Tasse, und kratzt den
Joghurtbecher aus. Dann sucht er in seiner Tasche. Zwei 50-Cent-
Stücke. Er legt sie neben den Teller. Ein kleines Trinkgeld.
Er geht zurück in die Hotelhalle, von dort nach draußen.
Immerhin, die Sonne scheint jetzt. Auf der anderen
Straßenseiteº sieht er noch einmal zurück.
Wirklich ein schönes Hotel, das “Atrium”. Sein Lieblingshotel.
Das Frühstück, das Personal, der Blick aus dem Fenster. Alles
fünf Sterne.
Über die Zimmer kann er nichts sagen. Er hat hier
noch nie geschlafen. In drei, vier Wochen kommt er wieder.


Gloser, alfabetisk

angenehme: Behagelige, rare
dankbar: taknemmelig
Geschäftsleute: forretningsfolk
Kreuzung: gadekryds
Lageº: beliggenhed
Obst: frugt
Regal: reol
Schlüssel: nøgle
stecken: ”gemmer sig”
Straßenseite: side af gaden
Wahrscheinlich: sandsynligvis


PS: Jeg kommer hjem fra München den 11. klokken 17.10 med fly nr. LH2444 og kommer direkte til Nyboder Skole. Hvis flyet bliver aflyst eller er stærkt forsinket kan det ske, at undervisningen bliver aflyst. Vi fortsætter så bare en uge mere. Jeg forsøger at orientere jer via bloggen, hvis noget går galt.

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